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Il Sentieronedella Verzascatal

Karte Der Sentierone des Verzascatals

"Sentierone" heisst der Weg der von Tenero durch Gordola und Vogorno, beziehungsweise von Mergoscia aus durch das ganze Verzascatal bis nach Sonogno führt. Auf der Wanderung überquert man den Fluss dreimal: am "Bivio di Corippo", am "Ponte delle Ganne" südlich von Brione und bei der Brücke von Frasco. Der Weg ist leicht und ziemlich eben. Die Wanderung kann an beliebigen Orten unterbrochen werden, viele Brücken führen auf die andere Fluss-Seite, wo man die Strasse und somit das Postauto erreichen kann. Lassen Sie uns die Wanderung gemeinsam unternehmen: wir entdecken nicht nur die Schönheiten der herben und abwechslungsreichen Landschaft des "grünen Wassers"; woher auch der Name Verzasca stammt, sondern wir lassen uns auch durch die vielen Zeugen der Vergangenheit, die architektonischen Schönheiten und die vielen Kunstschätze überraschen. Von Mergoscia aus geniessen wir eine herrliche Aussicht auf den Lago Maggiore und den künstlich angelegten See von Vogorno. Vogorno liegt oberhalb des Staudammes Selvatica, der mit 220 m Höhe einer der höchsten Europas ist. Zu Vogorno gehören die Fraktionen Berzona, Sant'Antonio und S. Bartolomeo. In der Kirche S. Bartolomeo, der Öltesten des Tales, sind Fresken im byzantinischen Stil (ca. aus dem Jahr 1400) sehenswert. In Corippo bewundern wir die geschlossene architektonische Einheit des alten Dorfkerns; er steht heute unter Heimatschutz. In Lavertezzo machen wir auf dem Wunderschönen "Ponte dei salti" Halt, der fölschlicherweise "Römische Brücke" genannt wird.

    Foto DeMarchiGrafiche








Foto DeMarchiGrafiche
Es handelt sich um eine mittelalterliche Brücke mit Doppelbogen. Von hier geniessen wir das Schauspiel des glasklaren, smaragdgrünen Wassers, das um eigenartig geformte Felsbrocken fliesst. Bei Motta sehen wir die steilaufragende Wand des "Poncione d'Alnasca", die nur geübten Bergsteigern empfohlen werden kann.

Bei Brione bewegen wir uns zwischen den riesigen Steinmassen eines pröhistorischen Bergsturzes, die uns durch ihre Farben und fantastischen Formen beeindrucken. Das "Castello dei Marcacci", der ehemaliger Sommersitz der Locarneser Marcacci. In der Pfarrkirche bewundern wir die Fresken aus dem 13. Jh. die von einem Schüler der Giotto-Schule von Rimini geschaffen wurden. Hier weitet sich das Tal und wir erreichen endlich die typischen Dörfer Gerra und Frasco (von hier kann man zu einen herrlichen Bergsee, dem Lago d'Efra, aufsteigen). Wir beschliessen unseren Ausflug in Sonogno,, wo wir bestimmt das Talmuseum besuchen werden; entgehen lassen sollten wir uns auch nicht das alte Backhaus, das heute noch in Betrieb steht, das "Wollzentrum" und den Laden mit handwerklichen Produkten des Tales, der von der "Pro Verzasca" betrieben wird.

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© Text: Tenero Turismo
© Foto: DeMarchiGrafiche


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