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Dieser Artikel wurde von Dorothea Burkhard aus Unterbözberg geschrieben, es wurde auf dem Magazin des Schweizer Alpen-Club "Die Alpen" am 8/2001 veröffentlicht.
Hoch über der Valle Verzasca und der Leventina verläuft eine Wanderung, die an Kühnheit und Wildheit in der Schweiz ihresgleichen sucht: die Via Alta della Verzasca. Vorbei an trostlosen Hungeralpen, durch schroffe Gräben und schwerzugängliche Seitentäler verbindet die Tour fünf Hütten miteinander mit Ausblicken von zahlreichen Gipfeln des Tessins und Einblicken in eine fast vergessene Kultur. Die blau weiss markierte Route ist allerdings nur etwas für erfahrene Entdeckerinnen und Berggänger.
"Aha, das ist doch diese Wanderung in der Leventina", ist die häufige Reaktion auf unsere Sommerferienerzählungen. Doch die Via Alta della Verzasca ist nicht mit der Strada Alta zu verwechseln, jenem bekannten Wanderweg, der die hoch gelegenen Dörfer der Leventina miteinander verbindet: Sie verläuft auf der Wasserscheide zwischen der Valle Verzasca und der Leventina, durchquert eine der wildesten und unberührtesten Gegenden der Schweiz und führt an einigen der schönsten Gipfel des Tessins vorbei. Diese verheissungsvolle Route ist blau weiss markiert und somit kein Spaziergang für jedermann.
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Charakteristisches Via AltaaGelände; an der Cima della Cengia delle Pecore |
Steiler Auftakt
Die Via Alta beginnt mit einem Aufstieg zur Capanna Borgna, dem eigentlichen Ausgangspunkt der Höhenwanderung. Bereits dieser Auftakt wartet mit spektakulären Aussichten auf Man erreicht die Hütte nämlich entweder über den Pizzo di Vogorno oder die Cima dell'Uomo, von wo man eine fantastische Rundsicht hat, unter anderem auf die Piazza Grande in Locarno. Beide Gipfel sind zwar nur um die 2400 m hoch, aber welch ein Höhenunterschied! Vom Dorf Vogorno zum Pizzo di Vogorno sind 1966 steile Höhenmeter zu überwinden! |
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