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Der Gipfel des Barone der Schlusspunkt |
Herausforderung auch für Alpinisten
Der Wildheit des Geländes entspricht die Schwierigkeit der Via Alta. Zumeist begeht man steile, felsdurchsetzte Grashalden. Sie fordern unsere ganze Konzentration, wenn wir sie queren. Dieses* für die Via Alta typische Gelände treffen wir besonders auf der Schlussetappe von Cognora zur Baronehütte an. Sind Felsen dazwischen, wird die Suche von Tritten zum Genuss:
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so bei der ersten Etappe auf dem ausgesetzten Felsgrat vom Poncione di Piotta an der Cima della Cengia delle Pecore vorbei bis zur Cima del Picoll. Hier wurden die schwierigen Stellen mit Eisentritten etwas entschärft. Die zweite Etappe darf ohne weiteres als "genussreiche Höhenwanderung" bezeichnet werden, wenn man auch hier ab und zu die Hände gebrauchen muss. Die Konzentration, die wir benötigen, um eine der vielen steilen Grashalden zu queren oder um ein Türmchen in leichter Kletterei zu erklimmen, bildet das Schaumkrönchen dieser Gratwanderung mit viel Sonne und Aussicht. Einen schroffen Gegensatz bildet die Strecke von Efra nach Cognora. Dieses Gebiet mit der Runse hinter dem Gipfel des Cramosino, dem steinschlägigen Couloir nach dem Madom Gröss und zwei zu überkletternden Türmchen ist nicht für jedermann geeignet und verlangt einige alpine Erfahrung.
Wer Lust und genügend Kondition hat, kann diverse Gipfel "mitnehmen", unter vielen sei der majestätische, silbern glitzernde Zahn des Poncione Rosso (2505 m) genannt. Oder man lässt die Via Alta nicht in der Capanna Barone enden, sondern auf dem Pizzo Barone (2864 m), einem grossen Monolithen inmitten eines Steinfeldes. Die Aussicht ist "fürstlich". Uns hat der Baron des Barone seine Ehre erwiesen: Ein mächtiger Steinbock blieb längere Zeit ganz nahe bei uns stehen. Ein königlicher Abschluss dieses königlichen Höhenweges! Erfüllt steigen wir zurück zur Hütte und dann ins Tal nach Sonogno. Danke, lieber Petrus denn das Gewitter bricht erst jetzt los und macht das wildromantische Val Vegornèss noch wilder, den Wasserfall unterhalb von Sprügh mit seinen künstlerisch aus dem Fels geschliffenen Formen noch mächtiger.
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Praktische Angaben Genereller Hinweis
Informationen
Während der Tessiner Sommerferien (Juli und August) ist die Reservation der Schlafplätze empfehlenswert. Alle Hütten der Società Escursionistica Verzaschese SEV sind von Anfang Juni bis Ende Oktober geöffnet.
Während der übrigen Zeit erkundige man sich bei den Hüttenwarten (Italienischkenntnisse nötig!). Verantwortlich für die Hütten und die Via Alta ist Luciano Tenconi, 6632 Vogorno, +41 (0)91 745 28 87. Die beste Jahreszeit ist von Ende Juni bis Ende September.
Schwierigkeit
Die Via Alta lässt sich am besten mit den im SAC Clubführer beschriebenen Schwierigkeitsgraden BG taxieren. Die Kletterstellen weisen L oder WS auf (bis II. Grad), auch mit Metalltritten! Be sonders die erste und dritte Etappe verlangen Erfahrung und Schwindelfreiheit.
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