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Das horizontale WasserradDie Wasserkraft des Baches wird vom hydraulischen Rad in nutzbare mechanische Energie umgewandelt. Diese Funktion übernehmen in der Mühle von Frasco zwei liegende Wasserräder mit löffelförmigen Schaufeln, die beide Mühlsteinpaare direkt antreiben. In den Tälern des Sopraceneris war dieses Mühlenrad verbreitet, da es nur wenig Wasser benötigte und sich damit für die oft unterschiedlichen Wassermengen der Bergbäche eignete. Da man keine Übertragungs- und Schnellganggetriebe benötigt, weist die Stockmühle mit horizontalem Wasserrad eine einfachere Bauweise auf als die leistungsfähigere Vertikalmühle. Der Wasserstrahl stösst auf die Innenfläche der Löffel, welche am unteren Ende einer Übertragungswelle stecken. Die Welle dreht sich in einem Spurlager So können die entstehenden Reibungen vermindert werden. Ursprünglich bestand diese Stütze aus Quarzgestein. Am oberen Ende des Wellbaumes ist das Mühleisen angebracht, welches den drehbaren Mühlstein (= Läuferstein) trägt. Da der Läuferstein direkt mit dem Wellbaum verbunden ist, entspricht seine Geschwindigkeit jener des Antriebmotors. Darum ist die Leistung der horizontal angetriebenen Mühlen gering.
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Foto: Roberto Pellegrini
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